
Jordanien ist ein kleines Land, in dem antike Städte, Kreuzfahrerburgen, Schluchten mit Flüssen, biblische Stätten und eine rote Wüste auf einer kurzen Route Platz finden. Wir waren eine Woche dort – vom 19. bis 26. März 2022, zu dritt mit Ania. Wir hatten einen Mietwagen, besuchten 13 Orte und fuhren mehr als 1200 km. Es war eine sehr intensive Woche, deshalb beschreibe ich hier den ganzen Plan Tag für Tag und die praktischen Informationen, während die zwei wichtigsten Orte eigene Beiträge bekommen haben: Petra an einem Tag und Wadi Rum – Übernachtung in der Wüste und Jeeptour.
Jordanien hat eine reiche Geschichte, und man sieht sie auf Schritt und Tritt. Ihre Spuren hinterließen hier die Nabatäer (Petra), Griechen und Römer (Jerash, Amman), die Byzantiner (die Mosaiken in Madaba), die Kreuzfahrer (die Burgen Shobak und Al-Karak) und die Araber. Im 6.–7. Jahrhundert war es ein überwiegend christliches Land, heute sind über 90 % der Einwohner Muslime – daran solltest du denken, wenn es um Kleidung und Verhalten an weniger touristischen Orten geht.
Inhaltsverzeichnis
- Reiseplan für eine Woche Jordanien
- Tag 1: Akaba
- Tag 2: Petra
- Tag 3: Kreuzfahrerburgen, das Dana-Reservat und die Schlucht Wadi Numeira
- Tag 4: Jerash – die römische Stadt Gerasa
- Tag 4–5: Amman
- Tag 5: Qasr al-Abd und der Berg Nebo
- Tag 6: Madaba und Umm ar-Rasas
- Tag 6–7: Wadi Rum
- Praktische Informationen
Reiseplan für eine Woche Jordanien
Der Plan richtete sich nach unseren Flugzeiten: Ankunft und Abflug in Akaba im Süden des Landes. Wir fuhren eine Runde von Süden nach Norden und zurück:
- Tag 1 (19.03.) – Akaba, am Abend Fahrt nach Wadi Musa (zwei Übernachtungen).
- Tag 2 (20.03.) – Petra: etwa 14 km zu Fuß durch die ganze antike Stadt.
- Tag 3 (21.03.) – das „kleinste Hotel der Welt“, die Burg Montreal (Shobak), das Dana-Reservat, die Burg Al-Karak, die Schlucht Wadi Numeira am Toten Meer und die Fahrt nach Norden nach Jerash – an diesem Tag 350 km mit dem Auto.
- Tag 4 (22.03.) – die Ruinen von Gerasa in Jerash, dann Amman: die König-Abdullah-I.-Moschee und ein Abendspaziergang durch das Zentrum.
- Tag 5 (23.03.) – Amman: das römische Theater und die Zitadelle, der Palast Qasr al-Abd, der Berg Nebo, Übernachtung in Madaba.
- Tag 6 (24.03.) – Madaba, Umm ar-Rasas und die Fahrt (330 km) nach Wadi Rum.
- Tag 7 (25.03.) – ganztägige Jeeptour durch die Wüste Wadi Rum.
- Tag 8 (26.03.) – Rückflug ab Akaba.
Der Plan erwies sich als optimal, aber sehr straff – an manchen Orten mussten wir die Besichtigung abkürzen. Wenn du kannst, plane für dieselbe Route etwa 10 Tage ein. Einen Teil der Sehenswürdigkeiten im Norden des Landes haben wir außerdem ausgelassen.
Tag 1: Akaba
Wir flogen von Berlin nach Akaba – die einzige jordanische Stadt am Meer (am Golf von Akaba im Roten Meer). Akaba spielte eine große Rolle im Arabischen Aufstand der Jahre 1916–1918, dessen Ziel die Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich war. Zeuge des Sieges der Revolte war die Festung Akaba – daneben liegt die Arab Revolt Plaza mit einem sehr hohen Fahnenmast und der Flagge des Arabischen Aufstands (sie ähnelt stark der Flagge Jordaniens). Wir schauten auch in die Scheich-Zayid-Moschee und die Scharif-Hussein-bin-Ali-Moschee.

Akaba liegt an einem besonderen Ort: Vom Strand South Beach sieht man auf der anderen Seite des Golfs das israelische Eilat und die ägyptische Sinai-Halbinsel, und bis zur Grenze zu Saudi-Arabien sind es nur wenige Kilometer. Die Stadt ist bekannt für ihre Strände, fürs Schnorcheln und Tauchen. An die öffentlichen Strände kommen jedoch vor allem Familien mit Kindern – es sind Treffpunkte mit abgetrennten Grillplätzen, an denen Bikinis nicht gern gesehen sind. Wenn du dich sonnen willst, such dir einen Touristenstrand aus, zum Beispiel den Berenice Beach Club.
Wenn dir der Strand nicht wichtig ist (wir waren im März hier), reichen für Akaba ein paar Stunden. Die Stadt ist eine Sonderwirtschaftszone, deshalb sind Alkohol und manche Lebensmittel hier billiger als im Rest des Landes. Akaba ist außerdem der wärmste Ort Jordaniens – während unserer Reise war es nur hier wirklich warm. Am Abend fuhren wir weiter nach Wadi Musa, wo wir die ersten beiden Nächte verbrachten.

Tag 2: Petra
Der Name „Wadi Musa“ sagt dir wahrscheinlich wenig, aber genau hier liegt Petra – die in den Fels gehauene antike Stadt der Nabatäer und eines der neuen sieben Weltwunder. Das bekannteste Bauwerk, das Schatzhaus des Pharao, spielte im Film „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ den Tempel des Heiligen Grals. An diesem Tag liefen wir etwa 14 km: durch die Schlucht des Siq, vorbei an Gräbern, Tempeln und dem Theater bis zum Kloster Ad Deir. Wenig überraschend landet Petra bei uns in Jordanien auf Platz eins. Die ganze Route, die Wege, Preise und Tipps beschreibe ich in einem eigenen Beitrag: Petra an einem Tag – Wege, das Schatzhaus des Pharao und das Kloster Ad Deir.

Tag 3: Kreuzfahrerburgen, das Dana-Reservat und die Schlucht Wadi Numeira
Für den dritten Tag hatten wir zu viele Orte eingeplant, deshalb mussten wir die Besichtigung überall abkürzen. Wir fuhren auf dem Königsweg nach Norden und kamen am Abend bis nach Jerash.
Das „kleinste Hotel der Welt“ und die Burg Montreal (Shobak)

Im Dorf Al Jaya, gegenüber der Burg Montreal, steht das sogenannte „kleinste Hotel der Welt“ – ein bunt geschmückter VW Käfer, in dem für eine nicht gerade kleine Summe (etwa 50 Dinar) höchstens zwei Personen übernachten können. Laut dem Guinness-Buch der Rekorde steht das kleinste Hotel zwar in Deutschland, aber dieser Ort hat seinen Charme. Wir wollten nur ein Foto vor dem Auto machen und weiterfahren, doch der Besitzer lud uns auf einen Tee ein, erzählte allerlei Geschichten und zeigte uns Fotos mit bekannten Persönlichkeiten – er hatte sogar eins mit dem König von Jordanien.
Die Burg Montreal (Shobak) errichteten die Kreuzfahrer im Jahr 1115 unter König Balduin I. von Jerusalem – sie ist eine der ältesten Kreuzfahrerburgen der Region. Sie steht auf einem Hügel an einer strategischen Stelle und diente der Verteidigung. Erhalten sind die Mauern, ein Turm, ein Tor und ein unterirdischer Gang, und auf den Steinen sieht man frühislamische Inschriften aus der Zeit, als die Muslime die Burg übernahmen. Durch die Ruinen führte uns ein einheimischer „Führer“ – angeblich kostenlos, aber am Ende hielt er, wie das in Jordanien so ist, die Hand für Geld auf. Von der Burg hat man einen wunderschönen Blick auf die Umgebung.

Das Biosphärenreservat Dana

Das Biosphärenreservat Dana ist das Gebiet mit der größten Vielfalt an Klimazonen in Jordanien – hier leben über 830 Pflanzenarten, 215 Vogelarten und 38 Säugetierarten. Vom Dorf Dana (etwa 1200 m ü. M.) stiegen wir etwa 3 km auf dem Wadi-Dana-Weg in Richtung Schlucht ab – rund 500 m hinunter – und kehrten auf demselben Weg zurück, insgesamt etwa 6 km. Die grüne Vegetation vor den rot-weißen Felsen erinnerte mich an den Zion-Nationalpark in den USA. Schade, dass wir so wenig Zeit hatten – wenn du kannst, bleib hier zwei Tage. Vom Reservat führt ein mehrtägiger Weg (über 80 km) bis nach Petra.
Die Burg Al-Karak
Eine weitere Kreuzfahrerburg, Al-Karak aus dem 12. Jahrhundert, ähnelt Montreal, ist aber größer und besser erhalten – besonders beeindruckend sind die weitläufigen, gewölbten unterirdischen Räume. Schon allein wegen des Panoramas von den Mauern lohnt sich die Fahrt hierher.

Wadi Mujib
Auf dem Plan hatten wir auch das Wadi Mujib – einen Weg durch das Flussbett in einer engen Schlucht, ähnlich den berühmten Narrows im Zion-Nationalpark. Leider haben wir ihn weder im Zion noch in Jordanien geschafft: Der Siq Trail im Wadi Mujib ist nur in der Saison geöffnet (ab dem 1. April), und wir waren Ende März dort. Man läuft durchs Wasser, also braucht man Schuhe und Kleidung, die nass werden dürfen. Der Eintritt kostete 21 Dinar (unter anderem inklusive Schwimmweste) und ist nicht im Jordan Pass enthalten.
Die Schlucht Wadi Numeira
Eine tolle Alternative ist das nahe gelegene Wadi Numeira – eine enge Schlucht am Toten Meer, durch die ein flacher Fluss fließt. Der Eintritt ist kostenlos und der Ort viel weniger touristisch – wir waren dort ganz allein. Wir mussten uns allerdings beeilen, um es vor Sonnenuntergang zu schaffen und nicht im Dunkeln zurückzugehen. Nach etwa 2 km ging die Sonne unter und das Flussbett wurde immer breiter, also kehrten wir um. Nasse Schuhe hatten wir trotzdem – nimm für diese Strecke unbedingt Schuhe und eine Hose mit, die nass werden dürfen (am besten wären Gummistiefel).
Das Tote Meer liegt etwa 430 m unter dem Meeresspiegel – es ist der tiefste Punkt an Land auf der Welt. An der Straße entlang des Ufers lohnt sich ein Halt am Wild Salt Shore – einem mit weißem Salz bedeckten Ufer. An diesem Tag stand uns noch die Fahrt nach Norden nach Jerash bevor – insgesamt 350 km mit dem Auto.
Tag 4: Jerash – die römische Stadt Gerasa

In Jerash liegen die Ruinen der antiken Stadt Gerasa, die im Lauf der Jahrhunderte unter griechischer, römischer, byzantinischer und arabischer Herrschaft stand. Im 8. Jahrhundert zerstörte sie ein Erdbeben, und die Ruinen lagen jahrhundertelang unter Sand begraben – deshalb sind sie so gut erhalten. Gerasa ist eine der am besten erhaltenen römischen Städte der Welt und auf jeden Fall einen Besuch wert. Die Besichtigung beginnt am Hadriansbogen, der zu Ehren des Kaiserbesuchs im Jahr 129 errichtet wurde.
Die Anlage ist riesig – hier findest du unter anderem das von einer Kolonnade umgebene ovale Forum, die Hauptstraße Cardo Maximus mit ihrem ursprünglichen Pflaster, die Tempel des Zeus und der Artemis, ein Hippodrom, byzantinische Kirchen und zwei Theater – das Süd- und das Nordtheater. Die Besichtigung dauerte bei uns etwa drei Stunden, in Ruhe solltest du einen halben Tag einplanen.

Tag 4–5: Amman
Von Jerash bis zur jordanischen Hauptstadt sind es etwa 50 km. Wir schafften es noch in die König-Abdullah-I.-Moschee mit ihrer großen blauen Mosaikkuppel – die größte Moschee, die wir bis dahin gesehen hatten. Außerhalb der Gebetszeiten kann man sie von innen besichtigen; Frauen müssen den Kopf mit einem Tuch bedecken, das man vor Ort kostenlos ausleihen kann.
Die zwei wichtigsten Orte Ammans besichtigten wir am nächsten Morgen. Das römische Theater aus dem 2. Jahrhundert fasst etwa 6000 Zuschauer, daneben steht ein kleineres Theater – das Odeon. Auf dem Hügel über dem Zentrum liegt die Zitadelle (Dschabal al-Qal’a) mit den Ruinen des Herkulestempels und eines Palasts aus der Zeit der Umayyaden. Der Hügel war schon in der Bronzezeit befestigt, und Siedlungsspuren reichen bis in die Jungsteinzeit zurück – es ist einer der am längsten bewohnten Orte der Welt.

Am Abend lohnt sich ein Spaziergang über die Rainbow Street und durch die Gassen ringsum – hier gibt es jede Menge Lokale, Cafés und bunte Lampions, und richtig los geht es erst nach Einbruch der Dunkelheit. Mit dem Jordan Pass kommst du außerdem kostenlos unter anderem ins Jordanische Volkskundemuseum. Für die Stadt selbst reicht ein Tag.
Wenn du mit dem Auto unterwegs bist, sei in Amman besonders vorsichtig: Der Verkehr ist dicht, und die Verkehrsregeln werden recht locker gehandhabt. Wähle auch deinen Parkplatz mit Bedacht.
Tag 5: Qasr al-Abd und der Berg Nebo
17 km von Amman entfernt, im Ort Iraq al-Amir, steht Qasr al-Abd – ein unvollendeter hellenistischer Palast aus dem 2. Jahrhundert v. Chr., an dessen Wänden in Stein gehauene Löwen zu sehen sind.

Auf dem Weg nach Madaba fuhren wir auf den Berg Nebo, von dem aus Mose laut der Bibel das Gelobte Land sah (und wo er auch starb). In der byzantinischen Moses-Gedächtniskirche kann man Mosaiken bewundern, und bei gutem Wetter sieht man auf der anderen Seite des Jordantals Jerusalem. Im Jahr 2000 pflanzte Papst Johannes Paul II. hier während seiner Pilgerreise einen Olivenbaum. Auf dem Gipfel steht außerdem ein kreuzförmiges Denkmal der ehernen Schlange – eine Anspielung auf die Schlange, die Mose laut der Bibel in der Wüste aufrichtete. Die Besichtigung dauerte bei uns etwa anderthalb Stunden.


Tag 6: Madaba und Umm ar-Rasas
Madaba ist für seine christlichen Baudenkmäler bekannt, und der Unterschied zum Rest Jordaniens ist deutlich: Neben der Moschee steht eine Kirche, auf den Straßen sieht man sowohl Musliminnen mit bedecktem Kopf als auch locker gekleidete Christinnen, und zufällig stießen wir sogar auf einen Alkoholladen (damit hatten wir überhaupt nicht gerechnet). Die Besichtigung beginnst du am besten im Visitor Center, wo du einen Stadtplan bekommst und einen kurzen Film über die Stadt sehen kannst.

Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist die Mosaikkarte von Madaba – ein Mosaik aus dem 6. Jahrhundert in der griechisch-orthodoxen Georgskirche, die älteste erhaltene Karte des Heiligen Landes (zu sehen sind darauf unter anderem Jerusalem und das Tote Meer).
Mosaiken gibt es auch im Madaba Archaeological Park (Überreste von drei byzantinischen Kirchen, etwa eine Stunde Besichtigung) und in der Kirche der Enthauptung Johannes des Täufers, wo man in die Krypta hinabsteigen und auf den Turm mit Aussichtspunkt steigen kann.
In einem Lokal unterhielten wir uns mit einheimischen Christen – sie erzählten, dass Christen noch Mitte des 20. Jahrhunderts etwa 30 % der Bevölkerung Jordaniens ausmachten, heute aber wegen der Arbeitsmigration und des Zuzugs von Muslimen nur noch wenige Prozent.
Auf dem Weg nach Süden besichtigten wir Umm ar-Rasas – das biblische Mefaat, das ebenso wie Petra und Wadi Rum zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Die Ruinen sind nicht im besten Zustand, aber in den Resten der Kirchen sind wunderschöne Mosaiken erhalten.


Tag 6–7: Wadi Rum
Nach 330 km Fahrt (das letzte Stück im Regen) erreichten wir im Dunkeln das Wadi Rum Village, von wo aus man uns in ein Camp tief in der Wüste brachte. Am nächsten Tag fuhren wir mit einem Guide im Geländewagen durch Schluchten, über Dünen und zu Felsbrücken – der rote Sand bildet hier eine Marslandschaft, in der unter anderem „Dune“, „Star Wars“ und „Der Marsianer“ gedreht wurden. Die Nacht im Camp, die Tour und die Bedingungen beschreibe ich in einem eigenen Beitrag: Wadi Rum – Übernachtung in der Wüste und Jeeptour.

Praktische Informationen
- Flüge – Jordanien hat drei internationale Flughäfen. Wir flogen von Berlin nach Akaba, aus Polen gibt es aber meist die günstigsten Verbindungen nach Amman. Die Tickets und das Auto haben wir lange im Voraus gebucht.
- Auto – bei einer Woche und so vielen Orten war ein Mietwagen die beste Lösung; wir fuhren über 1200 km. Die Straßen sind in Ordnung, aber in Amman ist der Verkehr dicht und chaotisch.
- Jordan Pass – der Pass berechtigt zum Eintritt in über 40 Sehenswürdigkeiten im ganzen Land (unter anderem Petra, Jerash, Wadi Rum, die Burgen, die Zitadelle in Amman) und deckt die Visagebühr, wenn man mindestens drei Nächte in Jordanien bleibt. Es gibt drei Varianten, die sich in der Zahl der Tage in Petra unterscheiden: 70 Dinar (1 Tag), 75 (2 Tage) und 80 (3 Tage). Mit Gebühr zahlten wir etwa 93 € pro Person – er ist teuer, macht sich aber schnell bezahlt. Preise von 2022.
- Wetter – im März sind es normalerweise locker über 20 Grad, aber wir erwischten eine fürchterliche Wetterfront: Selbst die Jordanier konnten sich an keinen so kalten März erinnern. Außerhalb von Akaba waren es höchstens zehn bis fünfzehn Grad, oft war es windig und bewölkt, und gegen Ende regnete es. Nachts sank die Temperatur in der Wüste auf 2 Grad – nimm warme Sachen mit.
- Essen – in einheimischen, nicht touristischen Bäckereien und Imbissen bekommst du für wenig Geld richtig viel gutes Essen.
- Menschen – die Jordanier waren sehr nett zu uns, auch wenn wir manchmal nicht sicher waren, ob sie für ihre Hilfe nicht eine Bezahlung erwarten – besonders beim „Herumführen“ an Sehenswürdigkeiten, für die wir schon Eintritt bezahlt hatten. In Petra kann es aufdringlich werden (Verkäufer, Ritte auf Eseln und Kutschfahrten). Manches läuft auf Vertrauensbasis.
- Kleidung – außerhalb der Touristenstrände und der großen Städte solltest du Schultern und Knie bedecken; Frauen bekommen in Moscheen ein Kopftuch.

Fazit: Jordanien ist ein wunderbares Land, das viel zu bieten hat, und wegen der Pandemie waren damals deutlich weniger Touristen unterwegs als sonst. Für eine Woche war unser Plan optimal, vielleicht sogar zu intensiv.




























