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Ort: Nordamerika  MexikoReisejahr: 2023

Mérida ist die Hauptstadt des Bundesstaates Yucatán und die erste Station unserer Reise über die Halbinsel Yucatán – wir waren am 13. November 2023 hier. Die Stadt entstand auf dem Gelände einer ehemaligen Maya-Stadt, heute leben hier etwa eine Million Menschen, und für viele ist sie ein Juwel der Kolonialarchitektur. Praktisch alle wichtigen Orte kann man an einem Tag sehen: vor allem einige Kirchen, Parks und Villen.

Miniatura filmu: Mérida – perełka architektury kolonialnej, przywitanie ze stanem Yucatán i jego stolicą1:49
Video (auf Polnisch): Mérida – perełka architektury kolonialnej, przywitanie ze stanem Yucatán i jego stolicą

Inhaltsverzeichnis

  1. Hauptplatz, Kathedrale und Kirchen
  2. Kolonialvillen und bunte Straßen
  3. Lohnt sich Mérida?
  4. Praktische Informationen

Hauptplatz, Kathedrale und Kirchen

Am besten beginnst du am Hauptplatz im Zentrum. Über ihm thront die Kathedrale San Ildefonso aus dem 16. Jahrhundert, die als eine der ältesten Kathedralen auf dem amerikanischen Kontinent gilt. Am Platz steht auch der bunte Schriftzug „Mérida“ – Pflicht für ein Foto – und ringsum koloniale Gebäude mit Arkaden.

Beim Spaziergang durchs Zentrum stößt man auf weitere Kirchen – im November mit Girlanden in den Farben der mexikanischen Flagge geschmückt – und auf Gebäude in überraschenden Stilen, etwa das mit einem Bogen, der an maurische Architektur erinnert.

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Kolonialvillen und bunte Straßen

Der größte Schmuck Méridas sind die eleganten Kolonialvillen und Paläste – weiß, gelb, himmelblau, mit schmiedeeisernen Toren, Balustraden und verzierten Fenstern.

Abseits der Prachtbauten im Zentrum ziehen sich Straßen mit niedrigen, bunten Häusern hin. Leider wechseln sich hier schöne Gebäude mit heruntergekommenen ab, was den Eindruck der Stadt etwas trübt.

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Lohnt sich Mérida?

Ehrlich gesagt – Mérida hat uns nicht gepackt. Zu sehen gibt es vor allem einige Kirchen, Parks und Villen, und die Museen waren am Montag ohnehin geschlossen. Dazu kam die Hitze – ca. 40 °C –, und im Zentrum gibt es kaum Grün, in dem man sich verstecken könnte. Da es hier nicht viel zu tun gab, blieben wir nur eine Nacht (vom 13. auf den 14. November), um schneller an den Golf von Mexiko zu kommen – nach San Crisanto.

Wenn du auf Yucatán wenig Zeit hast, nutze sie lieber für die Cenoten bei Valladolid und Chichén Itzá. Als Verkehrsknotenpunkt solltest du Mérida aber kennen – von hier fahren Busse an den Golf und weiter in den Osten der Halbinsel.

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Praktische Informationen

  • Wie viel Zeit? Für die wichtigsten Orte im Zentrum reicht ein Tag.
  • Museen – am Montag waren sie geschlossen, das solltest du bei der Planung berücksichtigen.
  • Unterkunft nach dem Nachtbus – wir kamen frühmorgens mit dem Nachtbus an und bekamen zum ersten Mal auf der Reise unser Zimmer nicht vor der Check-in-Zeit. Die großen Rucksäcke ließen wir im Hostel und besichtigten die Stadt mit einem kleineren (aber immer noch schweren).
  • Weiterfahrt – nach San Crisanto am Golf von Mexiko kommst du mit dem Bus (ca. 4,50 € pro Person, 2–3 Stunden), nach Valladolid mit ADO-Bussen.

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