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Ort: Europa  MaltaReisejahr: 2020

Comino ist die drittgrößte Insel Maltas und liegt zwischen der Hauptinsel und Gozo – ihre Fläche macht kaum mehr als ein Prozent von Malta aus. Berühmt ist sie vor allem für ihr kristallklares, hellblaues Wasser, und genau dieser Teil des Landes wird am stärksten von Touristen und Influencern belagert, die das perfekte Foto suchen. Dauerhaft leben hier nur ein paar Menschen, es gibt ein einziges Hotel und zwei Campingplätze. Wir haben die Insel am 26. Oktober 2020 besucht, am fünften Tag unserer Woche auf Malta.

Inhaltsverzeichnis

  1. Die Blaue Lagune (Blue Lagoon)
  2. Das Felsenfenster L-Għar ta’ Bla Saqaf
  3. Crystal Lagoon
  4. Der St.-Marien-Turm
  5. Weitere Strände
  6. Praktische Informationen

Die Blaue Lagune (Blue Lagoon)

Die Blaue Lagune ist die bekannteste Bucht von Comino – das Aushängeschild der Insel und für viele sogar von ganz Malta. Das flache Wasser hat hier eine unglaubliche, hell-türkise Farbe. Am Ufer gibt es wenig Platz und meist jede Menge Touristen – eine Decke auszubreiten ist oft fast unmöglich. Wir waren während der Pandemie unterwegs und hatten damit überhaupt kein Problem: An einem Mini-Strand fanden wir ganz entspannt einen Platz für uns.

Auf der anderen Seite der Lagune liegt die winzige Insel Cominotto, und am felsigen Ufer ankern die Boote, mit denen die Touristen von Malta und Gozo herüberkommen.

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Das Felsenfenster L-Għar ta’ Bla Saqaf

L-Għar ta’ Bla Saqaf (auch It-Tieqa oder Taħt il-Ħnejja genannt) bedeutet frei übersetzt „Höhle ohne Dach“ oder „Fenster“: ein riesiges Loch im Fels, durch das man den steinigen Grund und das türkise Wasser sieht. Der Effekt ist großartig. Es liegt auf dem Weg von der Blauen Lagune zur Crystal Lagoon, ein Stopp lohnt sich also – und sei es nur für ein Foto.

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Crystal Lagoon

Die Crystal Lagoon ist eine weitere traumhafte Bucht, nicht weit von der Blauen Lagune. Den besten Blick auf den steinigen Grund und das glasklare Wasser hast du von oben, von der Klippe. Einen Strand gibt es hier nicht, aber es lohnt sich, hinunterzusteigen und die Höhle anzuschauen – man kann ganz entspannt hineinschwimmen. Außerdem ist es ein sehr guter Ort zum Schnorcheln.

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Der St.-Marien-Turm

Der St.-Marien-Turm (St Mary’s Tower) ist einer der steinernen Wachtürme und wurde 1618 errichtet. Früher gehörte er zu einem Festungssystem, das die Verteidigung und die Verbindung zwischen Malta und Gozo sicherte. Ein Abstecher dorthin lohnt sich bei einem Spaziergang über die Insel.

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Weitere Strände

Wenn du mehr Zeit hast, kannst du zu den Stränden in den Buchten San Niklaw und Santa Maria laufen – besonders zu empfehlen für alle, die Ruhe und Komfort schätzen.

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Praktische Informationen

  • Anreise – nach Comino fährt man vom Hafen Ċirkewwa im Norden Maltas (dort, wo auch die Fähren nach Gozo ablegen).
  • Fahrzeiten – im Sommer fahren die Boote ungefähr von 9:00 bis 18:00 Uhr. Das letzte legt um 18:00 Uhr ab, also sei lieber pünktlich. Im Winter, nach der Zeitumstellung, enden die Fahrten früher – dann musst du dich beim Besichtigen beeilen und den aktuellen Fahrplan prüfen.
  • Wann ankommen? – an der Blauen Lagune ist es fast immer voll; wer einen guten Platz will, ist am besten vor 10:00 Uhr da.
  • Unterkunft – auf der Insel gibt es nur ein einziges (teures) Hotel, deshalb besucht man Comino meist als Tagesausflug.
  • Schnorchelmaske – unbedingt mitnehmen, vor allem für die Crystal Lagoon.

Mehr über die ganze Woche – Valletta, Mdina, die Dingli-Klippen, Popeye Village und Gozo – in einem eigenen Beitrag: Malta in einer Woche – Reiseplan für Malta, Gozo und Comino.

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